Lotto 6 aus 49

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Staatliches Internet-Lotto wieder möglich !
Der im Sommer 2012 verabschiedete „Glücksspieländerungsstaatsvertrag“ schafft nun endlich Klarheit für alle deutschen Lottospieler: Jetzt ist es wieder möglich, bei den staatlichen Gesellschaften Online-Lotto zu spielen. Nach und nach erteilten die Landesregierungen die erforderlichen Genehmigungen. Seitdem ist es nun möglich, über die Einstiegsseiten von www.lotto-zentrum.de und www.lotto.jonc.de Tippscheine auszufüllen und abzugeben. Dabei fungiert diese Seite als Startpunkt; der Spieler wird zum Lottoangebot des Bundeslandes, in dem er wohnt, weitergeleitet.

Eine weitere Neuerung beim Lotto-Spiel: Wer auch in Zukunft live bei der Lotto-Ziehung mitzittern möchte, wird das nur noch Online tun können. Ab Juli wandert die Live-Ziehung ins Netz. Die Lotto-Fee wird künftig nur noch im Netz live zu verfolgen sein. Nach fast 50 Jahren ist bei ARD und ZDF jetzt Schluss. Künftig muss man den Computer bemühen, um die Ziehung live zu erleben.

 

Düsseldorf (dpa) – Mit der Zustimmung zum Glücksspiel-Staatsvertrag gab der Landtag am Mittwochabend auch grünes Licht für eine fünfte Spielbank in Nordrhein-Westfalen.

In Nordrhein-Westfalen können Lottospieler jetzt auch online tippen. Der Landtag hat mit der Annahme des Glücksspiel-Staatsvertrags dafür den Weg frei gemacht. Bisher war das Internet-Glücksspiel in Nordrhein-Westfalen verboten.

Westlotto bereitet nach Angaben eines Sprechers vom Donnerstag einen Genehmigungsantrag an das Innenministerium vor, das die endgültige Erlaubnis erteilen muss. Dann können Spiele wie « 6 aus 49 » und die europäische Lotterie «Eurojackpot» im Internet angeboten werden. Online-Lotto war in Deutschland 2009 verboten worden. Mit dem neuen Glücksspiel-Staatsvertrag, auf den sich die Ministerpräsidenten Ende vergangenen Jahres geeinigt hatten, ist dies wieder erlaubt.

Nordrhein-Westfalen hat als vorletztes Bundesland den Staatsvertrag gebilligt. Er liberalisiert den bisher stark reglementierten deutschen Glücksspielmarkt. Das Lottomonopol des Staates bleibt zwar bestehen, der Sportwettenmarkt wird aber für zwanzig private Anbieter geöffnet.

Mit der Zustimmung zum Glücksspiel-Staatsvertrag gab der Landtag am Mittwochabend auch grünes Licht für eine fünfte Spielbank in Nordrhein-Westfalen. Bislang gibt es Casinos in Aachen, Bad Oeynhausen, Dortmund und Duisburg. Nach Medienberichten sind die Würfel zugunsten von Köln als fünften Standort gefallen.

Eine Sprecherin des Innenministerium betonte aber, es gebe noch keinen Beschluss. Die Frage nach dem neuen Standort werde das Landeskabinett nach einem Vorschlag des Innenministeriums entscheiden. Dieser Vorschlag werde «zu gegebener Zeit» vorgelegt. Aus Kreisen der Stadt Köln hieß es, eine Entscheidung für die Domstadt sei «sehr wahrscheinlich». Die klamme Millionenstadt könnte Einnahmen aus einem Casino gut gebrauchen.

Im vergangenen Jahr waren von fast 39 Millionen Euro Einnahmen aus dem Spielbankenbetrieb immerhin knapp 10,8 Millionen Euro an die vier Casino-Kommunen gegangen. Gut 24,5 Millionen Euro flossen laut Finanzministerium an die Stiftung Wohlfahrtspflege, die restlichen rund 3,6 Millionen Euro in die Landeskasse.

Laut Innenminister Ralf Jäger (SPD) geht es bei der Neuordnung darum, ein ausreichendes Angebot bereitzustellen, dem Kampf gegen die Glücksspielsucht zugleich aber mehr Bedeutung beizumessen. «Wir wollen das Verlangen der Menschen nach Glücksspiel in geordnete Bahnen lenken und eine legale Alternative zum illegalen Glücksspielangebot schaffen.»

Das Angebot von Casinospielen einschließlich Poker soll auf die Spielbanken begrenzt bleiben. Dem «Wildwuchs» von spielbankähnlichen Großspielhallen will das Land entgegenwirken. Mehrfachkonzessionen werden verboten.

 

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